Luftaufnahmen

Luftaufnahmen der Scheinanlage mit eingezeichneten „Positionslampen“

 „Simulation wie die Attrappe im Dunkeln ausgesehen haben könnte

Dass Bild, das sich den Flugzeugbesatzungen der Royal Air Force bei ihren nächtlichen Anflügen vom vermeintlichen Stuttgart bot, darf man sich ungefähr so vorstellen: Westlich der beiden Neckarschlaufen, die eine große Ähnlichkeit mit denen bei Stuttgart-Bad Cannstatt aufweisen, zeigte sich ein teils Weichenlaternen und Eisenbahnsignale, teils Straßenlampen vorspiegelndes Lichternetz, in dessen Zentrum sich der Umriss des Stuttgarter Hauptbahnhofs abzeichnete. Elektrische Blitze vermittelten den Eindruck fahrender Straßenbahnen. Weit verstreut auf den Feldern befanden sich große, von innen beleuchtete „Gebäudekomplexe“ sowie zwei runde „Gaskessel“ und mehrere Backsteinfundamente, die so präpariert waren, dass sie nach Bombenabwürfen auf dramatische Weise in Flammen aufgehen konnten. Diese nächtliche Szenerie war weiträumig eingefasst von einem Gürtel aus Scheinwerferbatterien und Flugabwehrkanonen, die bei Feindanflug sofort tätig wurden deren 2cm-Leuchtspurgeschosse beim verantwortlichen Luftgaukommando „Lockfeuer“ genannt wurden.


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